Klettern und Selbstwirksamkeit

Fühlt sich der Mensch sicher, wird er nach dem Lernzonenmodell der sogenannten Komfortzone zugeordnet. Hier erlebt er den Zustand der Selbstsicherheit und Kompetenz, handelt routiniert und erfahren, lernt aber in dem Sinne nichts Neues. Denn all das, was er in der Komfortzone unternimmt, ist ihm geläufig.

Die Chance zu Wachstum und Kompetenzerweiterung erhält er mit einer gewissen Risikobereitschaft, Selbstüberwindung und Neugier in der benachbarten Zone, der Lernzone. Sie beinhaltet neue Herausforderungen. Dass wir uns in dieser Zone befinden, signalisiert uns unser Körper durch Herzklopfen, Schweißausbruch, erhöhtes Erregungsniveau und gesteigerte Aufmerksamkeit. 

Beim Klettern im Hochseilgarten in der Jungfernheide gelang es einigen Studierenden heute, im Rahmen des Unterrichtes im Themenfeld 10 (Bewegung), die Grenze hin zur Lernzone zu überschreiten. Auf verschiedenen Parcouren mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen bot sich der Erfahrungsraum zwischen Risiko und Selbstüberwindung, zwischen Veränderungsbestreben und Angstbewältigung.

Diese Form der Selbsterfahrung öffnet den Blick aufs Kind. Beim Klettern - wie bei fast allen sportlichen Bewegungen - lernt das Kind im Sinne des Empowerments sein Handeln selbst zu bestimmen und über das Ausmaß seiner Herausforderung eigenverantwortlich zu entscheiden. Es spürt, erlebt und erfährt Selbstwirksamkeit, die für die Bildung des Selbstwertes, des Selbstkonzeptes und der eigenen Indentität unerlässlich ist.

Klettern un...
Klettern und Selbstwirksamkeit Klettern und Selbstwirksamkeit
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Auf den Spuren inklusiver Erinnerungskultur

Im Rahmen des Profilunterrichts "Inklusion und Integration" und in Verbindung mit dem Themenfeld 3 besuchten 12 Studierende des Abschlusssemesters das Denkmal für die "Euthanasie"- Morde während des Nationalsozialismus. Die schlichte blaue Glaswand direkt hinter der Philharmonie erinnert an die Aktion "T4", im Zuge derer tausende von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zwangssterilisiert, als Versuchsperson missbraucht oder ermordet wurden.

Denkmal Euthanaise II  Denkmal Euthanasie

Der Gedenkort besticht durch die Vielzahl ansprechend aufbereiteter Informationen zum Thema - er ist außerdem konsequent barrierefrei gestaltet.

Doch was ist die Botschaft der blauen Wand ? Möglich ist, dass sie an die Entscheidungen über Leben oder Tod erinnern soll, die an dieser Stelle getroffen wurde: vier rote Kreuze der Gutachter in der Tiergartenstraße 4 gegen angeblich unwertes Leben "Schwachsinniger" - oder vier blaue Striche für das Leben eines Anstaltsinsassen, der überleben durfte. Oder etwas ganz Anderes ? Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil! Jeden Tag und kostenfrei gleich hinter dem Potsdamer Platz.

Iris Richter

 
 

Netzwerkarbeit

Die Studierenden der TZ 4 setzten sich heute mit der Bedeutung von Netzwerkarbeit in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern auseinander. Dazu betrachteten sie, einstimmend auf das Thema, wie sich das Leben der Menschen ohne Venetzung gestaltet und was Netzwerke bewirken und ermöglichen können.

Die Studierenden erhielten den Auftrag zum Thema Vernetzung zwei Thesen zu bilden und diese pantomimisch darzustellen. Vorgegeben waren die Satzanfänge "Ohne Vernetzung..." und "Durch die Vernetzung..."

Die Studierenden zeigten sich bei der Bildung von Thesen sowie der pantomimischen Darstellung sehr kreativ und spielbereit , wie auf den Bildern zu erkennen ist.

Ohne Vernetzung ist man eine einsame Insel. Ohne Vernetzung hat man seine Ruhe. Ohne Vernetzung ist man alleine. Ohne Vernetzung keine Kommunikation.

Durch Vernetzung bildet man eine Brücke. Durch Vernetzung hat man viele Möglichkeiten. Durch Vernetzung werden Türen geöffnet. Durch Vernetzung findet man seinen Partner.

Kristina Peters - Lernbegleiterin

Netzwerke
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Die Fachschule wird 5 Jahre

Wetten, dass ...?

Wetten, dass wir es nicht schaffen, langweilig zu sein ?

Am Mittwoch, den 15.10.2014 stellen wir uns dieser Herausforderung in besonderem Maße. Die Fachschule hat Geburtstag und wird 5 Jahre alt ! Dies wollen wir gemeinsam mit unseren Studierenden feiern.

Die Klassen und das Lehrerkollegium werden versuchen, verschiedene Wetten zu gewinnen und hoffen, dass sie ihren eigenen Wetteinsatz nicht einlösen müssen.

Hierbei kann es passieren, dass Sie an diesem Tag in Pankow möglicherweise die ein oder andere kreative Aktion beobachten werden. Lassen Sie sich überraschen!

Am Vormittag zwischen 9.30 und 11.30 Uhr laden wir Interessierte recht herzlich ein, sich ein Bild von unserem Konzept zu machen. Sie haben hier exkusiv die Möglichkeit, sich als Gasthörer in den Unterricht zu setzen und das Lernen an unserer Fachschule live mit zu erleben.

Bei Interesse zur Teilnahme bitten wir um vorherige Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 
 

Polaritäten in der Rhythmik

Am Samstag, den 13. September beschäftigte sich die Klasse HP-TZ 1 im Fach Musik und Rhythmik mit der Frage, welche Bedeutung der Musik und Rhythmik in der Fachliteratur zugeschrieben wird und wie die Studierenden dies für sich selbst in der Praxis wahrnehmen. Sie erstellten in einzelnen Arbeitsgruppen Kriterien zur Beschreibung von geeigneten und nicht geeigneten Instrumenten für die heilpädagogische Arbeit. Hierbei kam in allen Gruppen recht schnell die Frage auf, ob es so etwas wie ungeeignete Instrumente eigentlich gibt. Kommt es nicht immer auf das Ziel ihres Einsatzes an ?

Im praktischen Teil des Unterrichts setzten sich die Studierenden selbsterfahrerisch mit dem sogenannten "Rhythmischen Pinzip" auseinander. Unter diesem Fachbegriff wird der Einsatz von Polaritäten in der Rhythmik verstanden.

In Form einer gemeinsamen musikalischen Instrumentalimprovisation erhielten die Studierenden die Aufgabe, sich dabei zu beobachten, zwischen welchen Polaritäten sie sich während der Improvisation bewegten (zwischen laut und leise, zwischen Aktivität und Passivität, usw.). Hiernach wurde diskutiert, welche didaktischen Überlegungen in einem Improvisationsspiel wie diesem liegen können.

Dabei wurde erfasst, dass hier Themen wie "Selbstwahrnehmung" und "Gruppendynamik" bearbeitet werden können. Die Studierenden konnten erfahren, in welchen Polaritäten sie sich bewegen, welchen Impulsen sie dabei folgten und wie sie sich selbst in der Gruppe verorten.

Kristina Peters

 Arbeit an Lernsituation 1 Foto 1

Arbeit an Lernsituation 1 Foto 2

Arbeit an Lernsituation 1 Foto 3

 

 
 

Kunstprofil in der Grundschule

Mit Beginn des neuen Studienjahres strukturierte die Fachschule ihre Profilausbildungen in den Vollzeitklassen neu. Seitdem steht bei den Zweitsemestlern mittwochs ganztägig das Profil Kunst auf dem Stundenplan.

Profil Kunst in der Grundschule

Am gestrigen Mittwoch tauchten die Studierenden der Klasse VZ 7 in für einige bekannte Gefilde ein, die Klax Grundschule Pankow in der Langhansstrasse 74b. Die Klasse hat hat sich in zwei Gruppen den beiden Lernfamilien der Grundschule (1. bis 3. Klasse und 4. bis 6.Klasse) zugeordnet. Beide Gruppen werden die nächsten Wochen mit den Kindern Skulpturen aus verschiedenen Materialien bauen. Tina Köhler berichtete:

"Voller Vorfreude und Aufregung waren wir sogar eine Stunde zu früh vor Ort, konnten uns alles noch einmal ansehen, wurden von Herrn Jahn begrüßt und eingeführt. Anschließend teilten wir uns in die beiden Lernfamilien. Schüchtern kamen die Erst- bis Drittklässler zu uns ins Atelier und wurden herzlichst begrüßt. Nachdem wir ein kleines Bewegungs- Kennenlernspiel vollführten, legten die Kinder gemeinsam mit uns los. Etwas chaotisch wurden Ballons bekleistert und in Zeitungsschnipsel verpackt. Nach dem Aufräumen und einem Verabschiedungsritual setzten wir großen Schüler uns zusammen, reflektierten und erstellten einen Plan, wie genau wir uns didaktisch-methodisch auf das nächste Mal vorbereiten können.

Mit großer Freude erwarten wir nun den kommenden Mittwoch."

Profil Kunst in der Grundschule 2

 

 

 
 

Erste Ausstellung unserer neuen Vollzeitklasse

Am Freitag beendeten unsere neuen Vollzeitstudierenden ihre erste Kunstwoche mit einer Präsentation im Atelier der Fachschule. Gemeinsam mit Sibylle Waldhausen - freischaffende Künstlerin und Bildhauerin - widmeten sich die Männer und Frauen dem Thema Un-Ordnung.

Die Woche begann zunächst mit einer ganz individuellen Sicht auf das Thema. Hierzu dienten Fotoaufnahen im Umfeld der Fachschule, mit deren Hilfe zunächst die Produktskizzen entstanden. Es folgte eine Reflexion der eigenen und verschiedenen Wahrnehmungen. Hiernach fertigten die Studierenden ihre Collagen und widmeten sich danach gemeinsam einer 3-D-Installation aus den Buchstaben des Wortes - UNORDNUNG. Vor der Organisation der Präsentation besuchte die Klasse noch eine Ausstellung.

Studierende verschiedener Klassen und Lehrkräfte bestaunten dann am Freitagmittag die Ergebnisse.

Erste Ausst...
Erste Ausstellung unserer neuen Vollzeitklasse Erste Ausstellung unserer neuen Vollzeitklasse
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Mit Tanz im August die Ausbildung begonnen

Mit Tanz im August (www.tanzimaugust.de)  begann am Samstag, den 30.8.2014 die Ausbildung der Heilpädagogen im Fach Psychomotorik.

Im Rahmen des Projektunterrichts in diesem Fach hatten wir die Chance, die Veranstaltung "Sensational" der spanischen Dance Company "Imaginart" im Theater an der Parkaue als Einstiegsimpuls in das erste Thema "Teamfähigkeit entwickeln - Krippenkinder psychomotorisch fördern" zu nutzen.

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20 Kinder im Alter zwischen 18 und 36 Monaten, die sich nicht kannten, wurden auf einem großen weißen Tanzboden, der als Projektionsfläche diente, durch Klänge und Musik, Bilder und Symbole und eine Tänzerin zum beobachten und sinnlichen Wahrnehmen, zur Nachahmung und freien Improvisation animiert und letztlich zum Tanzen angeregt.

Dank der Hilfe des Veranstalters HAU (Hebbel am Ufer) und des Besucherservices des Theaters an der Parkaue durfte die Klasse in Trios aufgeteilt je eine der Veranstaltungen, über den Samstag verteilt, besuchen, die Performance beobachten und sich so einem Inhalt der Psychomotorik nähern.

Trailer

Ulricke Heinicke, Andrea Schubert 

 

 
 

Vorbereitung auf das neue Studienjahr

Eine Woche vor dem Studienjahresbeginn starteten die Klax-Fachschulen die Vorbereitungen.

Wir haben unser Kollegium versträrkt und mit Frau Lazem-Zadeh und Frau Puppe zwei neue Lehrkräfte gewinnen können, die sowohl als Fach- als auch als Bezugslehrerinnen in der Fachschule für Erzieher ihre Tätigkeit aufgenommen haben.

Unsere Räume in der Borkumstr. 2 und in der Arkonastr. 45 wurden grundgereinigt und technisch ausgestattet, der Flur- und Küchenbereich in der Borkumstr. 2 wurde renoviert. 

Alle Lehrkräfte haben heute begonnen, die Stoffverteilungspläne für das Wintersemester 2014/15 auszufertigen.

Am Mittwochvormittag tagen die 5 Lernbereichskonferenzen zu den aktuellen Stufenblätter und am Nachmittag werden die Jahrgangsverantwortlichen gemeinsam mit dem Kollegium die Lotuspläne erarbeiten.

Donnerstag bildet sich das gesamte Kollegium zum Thema "Lernfelddidaktik" weiter. Dazu haben wir uns zwei Referenten eingeladen und am Freitag wird die organisatorische Vorbereitung auf den Unterrichtsbeginn durch Jede/n individuell erfolgen.

P1280004

 

 

 

 

 

 

 
 

Sie können sich noch bei uns bewerben

Am 25. August beginnt das Studienjahr 2014/15 in unseren Fachschulen für Erzieher und Heilpädagogik. Wir haben noch Plätze in der Vollzeitklasse Erzieher, in der Teilzeitklasse Erzieher und in der Teilzeitklasse Heilpädagogen anzubieten. Bis zum Studienjahresbeginn  nehmen wir Ihre Bewerbungen entgegen. Ausführliche Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen in Berlin finden Sie auf unserer Homepage.

Die Besonderheiten unserer Ausbildungen sind:

* Lernen mit Zielen

* staatlich anerkannt

* Kunstorientierung

* Krippenpädagogik

* Integrations-/ Inklusionsausbildung.

Senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungen an uns, gerne per Email. Wir reagieren zeitnah.

Das sagen ehemalige Studierende:

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